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Betelnußpalme - Areca catechu, Palmengewächse, w

Betelnußpalme - Areca catechu, Palmengewächse, ArekanußAndere Namen:
Arekanuß

Andere Sprachen:
Englisch: Betel nut
Französisch: Noix d'arec
Russisch: Betelevaja palma

Beschreibung

Aussehen:
Baum
Stengel : schlanker Stamm.
Höhe : 15 m.

Verbreitung:
Heimat Hinterindien; Malaysia, Ferner Osten, Ostafrika.

Geschichte:
Es ist bekannt, daß in Teilen Asiens und Afrikas seit über 2 000 Jahren Betel als Genußmittel gekaut wird.

Anmerkungen:
arecales (tamilisch) = die Palmenartigen; cat(h)echu (indisch) = die Palme
Der in der Arecanuß enthaltene Farbstoff färbt die Zähne des Essers zunächst rot, später schwarz; in diesen Ländern sind schwarze Zähne ein Symbol für Reichtum.

Wirkstoffe:
Die Steinfrüchte enthalten 0,3 - 0,6% Arecolin aus der Gruppe der Arecaalkaloide, weitere Alkaloide sowie 15% Gerbstoffe. Außerdem ist der Farbstoff Arecarot enthalten.

Anbau:

In Europa wegen fehlender klimatischer Voraussetzungen nicht möglich.

Ernte:
Der walnußähnliche Kern wird unreif geerntet, geschält, gekocht oder geröstet und getrocknet. Das weiße Fleisch wird gehackt.

Verwendung

Gesundheit:: Adstringierend - sehr anregend.
Gebrauch: Die Arecanuß ist Hauptbestandteil des Betel.
Verwendungs- und Handelsform: Die Nuß.
Geschmack: Mit Kalk und dem Saft der Gambirpflanze sowie weiteren Gewürzen (je nach Region Nelken, Pfeffer, Kardamom, Muskatnuß) wird die Mischung in ein Betelblatt (Piper betle) gewickelt.
Beim Kauen dieses Päckchens wandelt sich das Arecolin in Arecaidin um und entfaltet so seine anregende Wirkung.
In ganz Asien wird das Produkt "sirih" genannt.

In der Küche:
Nach etwa 10 Lebensjahren trägt der Baum keine Früchte mehr. Dann werden die obersten Äste des Baumes geschält und als Suppeneinlage (wie Bambussprossen) gegessen.



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